Erster Tag in Sucre

Am ersten Morgen, nachdem wir angekommen waren, bekamen wir erst mal Frühstück im herrschaftlichen Salon desIMG_1271 Hostels. Es bestand aus Brötchen mit Marmelade und Kokatee aus Kokablättern. Diese werden in Bolivien vor allem in den höheren Gegenden konsumiert, da sie gegen die Höhenkrankheit helfen. Auch der Papst hat den Tee bei seiner Ankunft in Bolivien getrunken, er war von seinem Arzt empfohlen worden. Mir ging es nach einer Tasse ebenfalls wesentlich besser, ich weiß allerdings nicht, ob das an den Kokablättern lag oder an der Tatsache, dass ich mich langsam an die Höhe gewöhnte.

Nach dem Frühstück ging es dann erst mal auf eine Stadtführung mit einigen Angestellten des Hostels. Schlauerweise habe ich ausgerechnet da meine Kamera im Hostel liegenlassen, deshalb kann ich euch jetzt keine Fotos von den tollen Gebäuden und der Aussicht, diIMG_1217e man an bestimmten Stellen über die ganze Stadt hat, zeigen. Diese hier sind von später, tun es aber hoffentlich auch.

Auch an einem Markt sind wir vorbeigekommen, dort wurden Gemüse und Obst und auch Kokablätter verkauft. Unter der Anleitung der Hostelmitarbeiter haben einige von uns die kleinen grünen Blätter zusammen mit Stevia und weißem Pulver gekauft. Das zusammengemischt wurde uns als „explosive Mischung“ empfohlen. Später hat sich eine Vorfreiwillige, die vor ein paar Jahren in Sucre war und nun Urlaub in Bolivien macht, darüber amüsiert, dass zwei Argentinier und ein Franzose uns die richtige Verwendung von Koka beibringen. Am Abend haben wir es IMG_1291dann auch mal ausprobiert, wobei ich außer einer tauben Backe nicht allzu viel Wirkung gespürt habe. Ich denke ich bleibe beim Tee.
Am selben Abend vor dem Essen trafen wir dann das erste Mal unseren Mentor, Arturo Zamorano, der uns erst mal ein paar Leitlinien ans Herz legte: keine Fremden mit ins Hostel bringen, die Füße nicht auf den Tisch in der Rezeption legen und die Zimmer sauber halten. Zudem erzählte er uns eine Horrorstory von einem Vorfreiwilligen, der unordentlich, faul und unsozial gewesen war und deshalb nachhause geschickt wurde. Das alles tat er in einem sehr unterhaltsamen Mix aus Spanisch, Englisch und Deutsch. Wir sind jetzt eine Familie, meinte Don Arturo.

IMG_1208

Nach dem Essen versuchte ich, mich mit meinem Handy in das Hostel-Wlan einzuloggen, und naja, wie ihr wisst, das klappte nicht. Vielleicht hätte ich nicht das uralte Handy von meinem Vater mitnehmen sollen. Ich werde gucken, was sich machen lässt, und euch das dann mitteilen.

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